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	<title>SchachDichtung</title>
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		<title>Enthrontes Schattenreich</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 19:06:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kapitel 1]]></category>
		<category><![CDATA[Mnemosynes Geleit]]></category>
		<category><![CDATA[Brett das die Welt bedeutet]]></category>
		<category><![CDATA[Körper und Geist]]></category>
		<category><![CDATA[Schachbrett]]></category>
		<category><![CDATA[Schöpfergeist]]></category>
		<category><![CDATA[Welterschaffung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160;Der schaffende Geist als Triumphator Einst, im Anbeginn der jungen Erdenzeit, als fahler Sternenglanz des Himmelsgewölbes noch mit matter Wange in die ew&#8217;gen Wasser des Weltmeers hinabblickte, bedrang ein dichter Nebel des gold&#8217;nen Sonnenballes hehren und immerdar währenden Glanzes. Alles verharrte in dämmriger Finsternis, denn düster verhangen waret das Ätherreich und die grauen Schatten rühmten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><i>&nbsp;Der schaffende Geist als Triumphator</i></p>
<p align="right"><a onmouseover="Tip('&lt;i&gt;&lt;font size=2&gt;Thematische Einordnung in das Schachspiel:&lt;/font&gt;&lt;br&gt;Die Bedeutung der Linien&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;Eine ureinst angedachte Hexameter-Glättung (Fragment)&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;So auch im Anfang der jungen Erdenzeit, als noch des fahlen&lt;br&gt;Himmelsgewölbes Sternenlicht mit ermatteter Wange&lt;br&gt;in die ewigen Wasser des Weltmeers hinabblickte. Dichter&lt;br&gt;Nebel bedrang des Sonnenballs immerdar währenden Scheins, denn&lt;br&gt;düster verhangen waret das Ätherreich durch der grauen Schatten&lt;br&gt;Nebelkleid. Alles verharrte in aschfahler Finsternis. Doch auf&lt;br&gt;silberner Woge des Weltmeers erkühnte der Weltengeist sich zu&lt;br&gt;hühnenhaftem Meistertanz. Mächtig mit schlagender Götter-&lt;br&gt;schwinge vermochte alleine er zu ringen mit finst&rsquo;ren&lt;br&gt;Mächten aufbegehrendem Wogenspiel. Sein brauser&lt;br&gt;Flügelschlag lag peitschend über der schäumenden Gischt [...]&lt;br&gt;&nbsp;', BALLOON, true)" onmouseout="UnTip()"><img src="http://www.schachdichtung.de/wp-content/uploads/frage_gross.png" border="0"></a></p>
<p>Einst,<br />
im Anbeginn der jungen Erdenzeit,<br />
als fahler Sternenglanz des Himmelsgewölbes<br />
noch mit matter Wange in die ew&#8217;gen Wasser des Weltmeers hinabblickte,<br />
bedrang ein dichter Nebel<br />
des gold&#8217;nen Sonnenballes hehren und immerdar währenden Glanzes.</p>
<p>Alles verharrte in dämmriger Finsternis,<br />
denn düster verhangen waret das Ätherreich<br />
und die grauen Schatten rühmten der dunklen Herrscherkron&#8217; sich.</p>
<p>Doch auf silberner Woge des Weltmeers<br />
erkühnte der Weltgeist sich zum hühnenhaften Meistertanz.<br />
Mit mächtig schlagender Götterschwinge vermochte allein er zu ringen<br />
mit wütendem, aufbegehrenden Wogenspiel.<br />
Sein waltender Flügelschlag lag peitschend über schäumender Gicht<br />
und ließ mit aufgepeitscher Windesstärke<br />
die Wassermassen zu hohem Walle türmend schwellen.</p>
<p>Und aus dem gähnenden Rachenschlund<br />
der <strong>schwarzen, gebärenden Meerestiefe</strong>&nbsp;<a onmouseover="Tip('&lt;img src=\'http://www.schachdichtung.de/wp-content/uploads/schachbrett_welterschaffung_a_linie.jpg\' width=\'300\' height=\'300\'&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;&lt;center&gt;Die A-Linie&lt;/center&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Der Atlantik, das Urmeer, aus dem sich das Land erhob.&lt;br&gt;&nbsp;', BALLOON, true)" onmouseout="UnTip()"><img src="http://www.schachdichtung.de/wp-content/uploads/frage.png"  border="0"></a><br />
erhob sich brausend geweckt, rüstern zum Streite gebirgisch gereckt<br />
der Landesfeste <strong>trock’ner Erdengrund</strong>.&nbsp;<a onmouseover="Tip('&lt;img src=\'http://www.schachdichtung.de/wp-content/uploads/schachbrett_welterschaffung_b_linie.jpg\' width=\'300\' height=\'300\'&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;&lt;center&gt;Die B-Linie&lt;/center&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Brache: küstennahes unbebautes Land.&lt;br&gt;&nbsp;', BALLOON, true)" onmouseout="UnTip()"><img src="http://www.schachdichtung.de/wp-content/uploads/frage.png" border="0"></a></p>
<p>Gleisende Blitze enteilten, verweilten hinforten nimmermehr.<br />
Der Wolkengase erstickender Schleier entschwand alsbald durch Windesmacht<br />
und lichtete jäh den Blick zum Sternenheer.<br />
Die Finsternis entfloh, triumphentmachtet, und ICH gebar das Licht,<br />
dem Schattenreiche ungemach, schied so des Nachtes graue Schleiermacht<br />
von des Tages blendender Lichterpracht,<br />
dessen goldener Strom<br />
des ersten Morgens gleisender Sonnenbahn nun taufte.</p>
<p>Im Taumel süßen Lebenswahns<br />
funkelte <strong>lichter Au’n</strong>&nbsp;<a onmouseover="Tip('&lt;img src=\'http://www.schachdichtung.de/wp-content/uploads/schachbrett_welterschaffung_c_linie.jpg\' width=\'300\' height=\'300\'&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;&lt;center&gt;Die C-Linie&lt;/center&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Chloris&rsquo; immergrüne Wiesenlandschaft.&lt;br&gt;&nbsp;', BALLOON, true)" onmouseout="UnTip()"><img src="http://www.schachdichtung.de/wp-content/uploads/frage.png" border="0"></a> kristallner Morgenreif,<br />
<nobr>farbenfroh ergoss sich dufter Blütentraum.</p>
<p>Ragend wölbte sich der <strong>Gebirge Rücken</strong>&nbsp;<a onmouseover="Tip('&lt;img src=\'http://www.schachdichtung.de/wp-content/uploads/schachbrett_welterschaffung_d_linie.jpg\' width=\'300\' height=\'300\'&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;&lt;center&gt;Die D-Linie&lt;/center&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Dolomiten, Urvater aller Gebirge.&lt;br&gt;&nbsp;', BALLOON, true)" onmouseout="UnTip()"><img src="http://www.schachdichtung.de/wp-content/uploads/frage.png" border="0"></a>,<br />
tragend als wuchtige Säulen der himmlischen Wolkenbauten,<br />
der heim&#8217;schen Stätte mir.</p>
<p>Meiner Schöpferhände schaffendes Regen<br />
senkte mit mütterlich waltendem Streben<br />
und wuchsbedachtem Göttersegen der Wälder Bäume<br />
in den fruchtbaren Schoß der empfangenden <strong>Erde</strong>.&nbsp;<a onmouseover="Tip('&lt;img src=\'http://www.schachdichtung.de/wp-content/uploads/schachbrett_welterschaffung_e_linie.jpg\' width=\'300\' height=\'300\'&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;&lt;center&gt;Die E-Linie&lt;/center&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Erde, Kulturland des Menschen.&lt;br&gt;&nbsp;', BALLOON, true)" onmouseout="UnTip()"><img src="http://www.schachdichtung.de/wp-content/uploads/frage.png" border="0"></a></p>
<p>Zum keimenden Lebensbund grub ich der <strong>Bäche</strong>&nbsp;<a onmouseover="Tip('&lt;img src=\'http://www.schachdichtung.de/wp-content/uploads/schachbrett_welterschaffung_f_linie.jpg\' width=\'300\' height=\'300\'&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;&lt;center&gt;Die F-Linie&lt;/center&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Der Flüsse und Bäche silberne Strom.&lt;br&gt;&nbsp;', BALLOON, true)" onmouseout="UnTip()"><img src="http://www.schachdichtung.de/wp-content/uploads/frage.png" border="0"></a> verschlungene Pfade,<br />
vom felsrinnenden Quell bis hin zum weitentlegenen Ozeane.</p>
<p>Mit Allmacht sprechendem Herrschermund gebot ich,<br />
dass die Wasser sich füllen mögen mit allerlei tierischem Gewimmel,<br />
auch die verwaiste Landesfeste hervorbringe allerlei Getier,<br />
ein jedes nach seiner Art, und der Vögel süße Sängerschar<br />
mit Hymnengesang umkränzen sollen, <strong>den weißen Wolkenflausch</strong>&nbsp;<a onmouseover="Tip('&lt;img src=\'http://www.schachdichtung.de/wp-content/uploads/schachbrett_welterschaffung_g_linie.jpg\' width=\'300\' height=\'300\'&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;&lt;center&gt;Die G-Linie&lt;/center&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Mannigfaltiges Gewölk.&lt;br&gt;&nbsp;', BALLOON, true)" onmouseout="UnTip()"><img src="http://www.schachdichtung.de/wp-content/uploads/frage.png" border="0"></a>,<br />
als gefiederte Wächter meiner Himmelspforte.</p>
<p>“Und da mein Werk der reichen Schöpfertat micht freudig stimmt“,<br />
wähnt ich im Busen insgeheim, im Anblick dieses wunderlichen Scheins,<br />
“sei zum Zeichen ewig währenden Friedensbundes<br />
über der reichen Gebirge gähnenden Schlundes<br />
des <strong>Regenbogen farbenschillernder Steg</strong>&nbsp;<a onmouseover="Tip('&lt;img src=\'http://www.schachdichtung.de/wp-content/uploads/schachbrett_welterschaffung_h_linie.jpg\' width=\'300\' height=\'300\'&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;&lt;center&gt;Die H-Linie&lt;/center&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Der Hoffnungsbogen im Ätherraum.&lt;br&gt;&nbsp;', BALLOON, true)" onmouseout="UnTip()"><img src="http://www.schachdichtung.de/wp-content/uploads/frage.png" border="0"></a> gekrümmt.</p>
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		<title>Die Kinder der Dichtung</title>
		<link>http://www.schachdichtung.de/2010/01/23/die-kinder-der-dichtung/</link>
		<comments>http://www.schachdichtung.de/2010/01/23/die-kinder-der-dichtung/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 01:20:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Atropos]]></category>
		<category><![CDATA[Brett das die Welt bedeutet]]></category>
		<category><![CDATA[Decima]]></category>
		<category><![CDATA[Dichtung und Wahrheit]]></category>
		<category><![CDATA[formal-abstrakte Ebene]]></category>
		<category><![CDATA[Freud und Leid]]></category>
		<category><![CDATA[Höhlengleichnis von Platon]]></category>
		<category><![CDATA[Jermone Bruner]]></category>
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		<category><![CDATA[Schachbrett]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksalsgöttinnen]]></category>
		<category><![CDATA[schwarz-weiße Felder]]></category>
		<category><![CDATA[Webteppich]]></category>
		<category><![CDATA[Weltenschicksal]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Dialektik von Traum und Wirklichkeit &#160; &#160; &#160; &#160; Ist denn die Wirklichkeit nicht erdacht, schlicht ersponnen, eine Dichtung unseres Geistes, der aus dem Reiz trüber Sinne sich nährt und in kühnen Deutungen die Welt uns erschließt? &#160; Zweifelsfrei ist die Traumwelt, die Heimstatt hehrer Ideen, ersonnen, eine Elegie der Phantasie und wahrhaft stolzes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zur Dialektik von Traum und Wirklichkeit</em><br />
&nbsp;<br />
<center><br />
<img src="http://www.schachdichtung.de/wp-content/uploads/schachbrett_webteppich_ohne_figuren.png" width="258" height="258" border="0"><br />
&nbsp;<br />
<a onmouseover="Tip('&lt;strong&gt;Schwarz und Weiß,  Leid und Freud&lt;/strong&gt; &lt;br&gt;Manifestierung im Webteppich des Weltenschicksals', BALLOON, true)" onmouseout="UnTip()"><img src="http://www.schachdichtung.de/wp-content/uploads/frage.png" border="0"></a><br />
</center><br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
Ist denn die <i>Wirklichkeit</i> nicht erdacht, schlicht ersponnen,<br />
eine Dichtung unseres Geistes,<br />
der aus dem Reiz trüber Sinne sich nährt<br />
und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6hlengleichnis" target="_blank" onmouseover="Tip('&lt;img src=\'http://www.schachdichtung.de/wp-content/uploads/platon_hoehlengleichnis.jpg\' width=\'381\' height=\'255\'&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;center&gt;Platons Höhlengleichnis&lt;/center&gt;', BALLOON, true, ABOVE, false, LEFT, true)" onmouseout="UnTip()">in kühnen Deutungen</a> die Welt uns erschließt?<br />
&nbsp;<br />
Zweifelsfrei ist die <i>Traumwelt</i>,<br />
die Heimstatt hehrer Ideen, ersonnen,<br />
eine Elegie der Phantasie<br />
und wahrhaft stolzes Rankgewächs,<br />
das als Zartspross<br />
aus des Alltags Niederwuchs<br />
munter sich enttrotzte<br />
zu reiferer Blüte.<br />
&nbsp;<br />
Beide Sphären,<br />
die der Wirklichkeit<br />
als auch des Traumes,<br />
sind daher gleichen Ursprungs,<br />
dem der <i>Dichtung</i>.<br />
&nbsp;<br />
Und wie ein Geschwisterpaar<br />
reichen <i>Erscheinung</i> und <i>Traumbild</i><br />
sich treu die Hände,<br />
vereinigen sich wie zwei Flüsse es tun:<br />
Rauschend’ Verlangen<br />
mit strömendem Eifer hinstrebend<br />
und einend still sich ergeben<br />
sodann ins unendliche Meer<br />
menschlicher Deutung.<br />
&nbsp;<br />
Traumwelt <i>ist</i> daher Wirklichkeit,<br />
eins ins eins vermengt.<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
Auch ihr, allgewaltige <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parzen" target="_blank" onmouseover="Tip('&lt;strong&gt;Die Parzen&lt;/strong&gt; &lt;br&gt;Die Parzen (lateinisch parcae) sind in der römischen Mythologie&lt;br&gt;die drei Schicksalsgöttinnen.&lt;br&gt;Die erste Parze spinnt den Schicksalsfaden des Menschen,&lt;br&gt;die zweite misst diesen Faden und die dritte schneidet ihn ab [...]', BALLOON, true)" onmouseout="UnTip()">Parzen</a>,<br />
naht euch dem Reich der Ideen,<br />
des Traumes holden Phantomen,<br />
den treu euch Empfangenden!<br />
&nbsp;<br />
Ihr schließt deren Bild<br />
in den Busen still ein<br />
und bildet getreu<br />
nach ihren Gesetzen<br />
das Irdische,<br />
webt in den Teppich hierin<br />
des Menschen Geschick!<br />
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Köstliches Märtyrium</title>
		<link>http://www.schachdichtung.de/2010/01/12/koestliches-maertyrium/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 21:54:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schachpartien]]></category>
		<category><![CDATA[Dame]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelangriff]]></category>
		<category><![CDATA[Eckfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Endspiel]]></category>
		<category><![CDATA[König am Rand]]></category>
		<category><![CDATA[nackter König]]></category>
		<category><![CDATA[Patt]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine sich jäh tagende Pattrettung &#160; &#160; &#160; Siehe, Bauer c6, wie das Glück Deiner Adelung hold Dir winkt und lohnt die erduldete Schmach im Gefechte der Schlacht. Walle, Vasall, und vollende den Lauf durch der Dame schützende Hand! Schaudernd fristet indes auf h1 verwaist der schwarze Regent und harret dem nahenden Matt, das ihn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine sich jäh tagende Pattrettung</em><br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<img src="http://www.schachdichtung.de/wp-content/uploads/partie_koestliches_maertyrium_01_05.png" width="302" height="302"><a onmouseover="Tip('&lt;strong&gt;Bilek - Heidenfeld&lt;/strong&gt; &lt;br&gt;Schwarz am Zuge', BALLOON, true)" onmouseout="UnTip()"><img src="http://www.schachdichtung.de/wp-content/uploads/frage.png" border="0"></a><br />
<br />&nbsp;<br />
Siehe, Bauer c6, wie das Glück Deiner Adelung hold Dir<br />
winkt und lohnt die erduldete Schmach im Gefechte der Schlacht.<br />
Walle, Vasall, und vollende den Lauf durch der Dame schützende Hand!</p>
<p>Schaudernd fristet indes auf h1 verwaist der schwarze Regent und<br />
harret dem nahenden Matt, das ihn in Bälde ereilt.<br />
Dame Schwarz, der Gefahr gegenwärtig, bietet dem König<br />
flugs ein drohendes Schach, den Aufschub des Gatten Tod damit erhoffend.<br />
<br />&nbsp;<br />
<img src="http://www.schachdichtung.de/wp-content/uploads/partie_koestliches_maertyrium_02_05.png" width="302" height="302" class="alignnone size-full wp-image-192"><br />
<br />&nbsp;<br />
Jene Majestät im weißen Gewande lächelt gelassen der<br />
feindschen Gesinnung entgegen, wähnt sich vermeintlich im Schutz<br />
durch des Bauern Geleit, der durch Aufmarsch ein weiteres Unheil abwendet.<br />
<br />&nbsp;<br />
<img src="http://www.schachdichtung.de/wp-content/uploads/partie_koestliches_maertyrium_03_05.png" width="302" height="302" class="alignnone size-full wp-image-193"><br />
<br />&nbsp;<br />
Müßiger Kriegsherr des weißen Lagers,<br />
hättest selbst den Fuß du gesetzt<br />
auf friedliches Feld b4,<br />
wo keine Gefahr länger Dir bräute.<br />
<br />&nbsp;<br />
<img src="http://www.schachdichtung.de/wp-content/uploads/partie_koestliches_maertyrium_04_05.png" width="302" height="302" class="alignnone size-full wp-image-194"><br />
<br />&nbsp;<br />
Denn Schock, schwere Not,<br />
es dränget die schwarze Königsgemahlin<br />
dem weißen König und seiner Gattin erneut,<br />
mit tollkühner Gabel opfert selbstlos<br />
die schwarze Dame sich nun.<br />
<br />&nbsp;<br />
<img src="http://www.schachdichtung.de/wp-content/uploads/partie_koestliches_maertyrium_05_10.png" width="302" height="302" class="alignnone size-full wp-image-195"><br />
<br />&nbsp;<br />
Oh, welch köstlich Märtyrium!<br />
Die weiße Dame muss nehmen,<br />
dem Gebote des Schaches zu wehren<br />
und wird durch die schwarze Macht<br />
auf g3 verheerend gelenkt,<br />
wo sie die rettende Flucht des Schwarzen daselbst<br />
vereitelt und somit Remis nun erwirkt.</p>
]]></content:encoded>
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